Druckansicht öffnen
 

Urkunde für Friedhofsgestaltung (16.02.2016)

Letzte Ruhestätten dienen gleichsam der Besinnung wie der Begegnung. Dem trug der landesweite Wettbewerb „Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" Rechnung. Auf Kreisebene beteiligten sich daran 20 Orte, deren Engagement der Kreisverband für Gar­tenbau- und Landespflege bei seiner Jahresversammlung in der Treuchtlinger Stadthalle würdigte.

Den ersten Platz sicherte sich Ettenstatt. Die Besonderheiten des dortigen Friedhofs wie auch die aller anderen Teilnehmer stellte Kreisfachberaterin Carola Simm vor. Die Siegeranlage gliedert sich in drei Abschnitte. Im jüngsten sind die Gräber um ein Holzkreuz angeordnet. Die Doppelgräber ohne Einfassung tragen ausschließlich Grabsteine aus heimischem Jurastein. Dasselbe Material kam auch für das Urnengrabfeld zum Einsatz. Besonders freute das gute Abschneiden Ettenstatts auch den örtlichen Heimat- und Gartenbauverein, der vergangenes Jahr zugleich sein zehnjähriges Bestehen feierte. Platz zwei des Wettbewerbs teilen sich Thannhausen und Windsfeld. Der drittplatzierte Friedhof liegt in Langenaltheim. Gewürdigt wurden aber nicht nur die vier Preisträger, sondern alle Beteiligten.

Der Wettbewerb soll nicht zuletzt Impulse zur Nachahmung geben, etwa bei der Integration neuer Bestattungsformen. Alle beteiligten Friedhöfe sind in einer 48-seitigen Farbbroschüre des Landkreises zu sehen.


Mehr über: Kirche St. Johannis Ettenstatt

[Alle Fotos zur Rubrik Natur anzeigen]