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Naturschauspiel Märzenbecherwald

Ettenstatt, den 23.02.2017

Ettenstatt – Termingerecht Ende Februar/Anfang März kündigen im Märzenbecherwald bei Ettenstatt die Frühlingsknotenblumen den Frühling an. Die warme Witterung der letzten Tage hat dem Frühblüher einen wahren Schub versetzt. Noch hat sich zwar kein weißer Blütenteppich ausgebildet, doch dies wird in den nächsten zwei Wochen sicherlich der Fall sein. Die Frühlingsknotenblume, auch Märzenbecher genannt, zeigt dann innerhalb weniger Tage im Ettenstatter „Moorholz“ wieder ihre ganze Blütenpracht. Hauptsächlich an sumpfigen Stellen wiederholt sich dieses alljährliche Naturschauspiel unter den Laubgehölzen auf dem Waldboden. Wärme und genug Licht sorgen dafür, dass bereits Ende Februar die ersten Blütenbestände zu bewundern sind. Der Bestand dieses attraktiven Frühblühers ist jedoch gefährdet. Um den Hang in seiner jetzigen Vielfalt zu erhalten, wurde der Wald 1988 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es ist deshalb grundsätzlich verboten Blumen zu pflücken oder gar Zwiebeln auszugraben. Besucher sollten deshalb auch nicht von den ausgewiesenen Gehwegen abweichen, die Blumen würden sonst sehr schnell zertreten werden. „Trampelpfade“ vom letzten Jahr jedoch zeigen, dass manche Besucher dies nicht kümmert. Dabei weisen neu geschaffene Begrenzungen auf den Weg hin. Zudem wurden vor dem Eingang mehrere Behindertenparkplätze geschaffen und eine neue Beschilderung gibt detaillierte Informationen zu diesem Naturschauspiel und den möglichen Rundwegen. Auf jeden Fall ist bei einem Spaziergang durch den Märzenbecherwald geeignetes Schuhwerk zu empfehlen, denn gerade im unteren Bereich sind die Wege noch recht morastig. Ein aufmerksamer Besucher findet im März auch andere Frühblüher vor, die in vielen Farben auf den Frühling hinweisen.